Teneriffa 2009

 

Am 18.07.2009 trafen sich Florian, Niklas und Kevin in Hamburg, um gemeinsam die Surfsachen für den 4 wöchigen Teneriffa Urlaub zu packen.

Gegen 18 Uhr fuhren wir dann gemeinsam zum Hamburger Flughafen. Wie auch letztes Jahr nutzten wir wieder den Vorabend Check-in, damit uns am nächsten Tag keine negative Überaschung die fröhliche Urlaubsstimmung nehmen konnte. Am späten Abend wurde dann noch mit Familie Zieseniss gegrillt. Anschließend haben wir noch einige Surffilme angeschaut und dann die verbleibenden 8 Stunden mit Schlafen oder Däumchendrehen verbracht. Dann war es endlich soweit. Schnell noch am Flughafen eine Flasche Absolut gekauf und dann ab in den Flieger.

Die 5 Stunden Flug waren recht angenehm. Wir haben uns gleich mit den netten Flugbegleiterinnen angefreundet, als wir dann aber auf dem Bewertungsbogen für Condor nur "ok" für das "äußerliche Erscheinungsbild der Besatzung" angekreuzt hatten, hatte die kurze Freundschaft auch wieder ein Ende.

Nach dem mühseligen Hin- und Hergeschleppe unserer Surfsachen, konnten wir diese endlich in unsere gemieteten Boxen beim Surf Center Playa Sur legen und anschließend den Atlantik unsicher machen. Auch wenn die Bedingungen am ersten Tag nur für 5,2 reichten, hatten wir wegen der warmen Temperaturen trotzdem viel Spaß.

Die nächsten 2 Tage waren kein Wind angesagt, wir befriedigten unsere "Wassersucht" mit Wellenreiten. Kevin kam das ganz entgegen, er musste leider wegen einer Erkältung noch bis zum Ende der ersten Urlaubswoche Antibiotika nehmen und musste sich (leider) auf dem Wasser etwas zurückhalten.

Nach 3 Tagen kam endlich der Wind zurück. Flo und Niki konnten sich richtig austoben, mit 3.3 - 4.2 wurde die ersten Tage richtig gerockt! Kevin hat die Tage zum Filmen genutzt und einige Backloops, Cutbacks und Pushloops auf Kamera festgehalten. Es wurde nicht alles gestanden, aber einige Aufnahmen sind, für die ersten Sessions, ganz nett geworden.

Die zweite Woche ging es dann richtig los. Wir waren alle drei oft auf dem Wasser und erlebten echte Big Days. Das hat super viel Spaß gemacht. Die Wellen waren teilweise locker Masthoch und der Wind war so stark, dass man das 3,3er nicht mehr dichtholen konnte. Niki und Kevin staunten ( und lachten ;) ) darüber, wie Flo immer mit 4,2 draußen war, egal wie stark der Wind auch wehte. Seine Erklärung war meistens, dass er ja gerne etwas mit etwas mehr Druck im Segel fährt und sonst ja kein Speed für seine Loops hat. Wie auch immer, wir sind dann meistens mit 3,3 3,7 und 4,2 zur Mole ( Harbour Wall) hochgekreuzt und tobten uns dort in den Wellen aus. An manchen Tagen verschlug es uns auch nach Cabezo, jedoch war die Motivation, nachdem man gerade zur Mole hochgekreuzt war, nicht sehr groß nochmal 3 Schläge nach Cabezo zu kreuzen. Immerhin gab es an der Mole auch schöne Wellen. An den Abenden wurde es meistens recht voll an der Mole, dafür erlebten wir aber auch super Tage, an denen die Wellen für manche zu groß wurden und wir dann nur zu fünft an der Mole surften. Einen Gruß an Raik, der am Surf Center Playa Sur arbeitet und öfters mit uns an der Mole war, hat echt Spaß gemacht ! Einen Tag wanderten Kevin und Flo mit 40 Kg Surfgepäck auf den Schultern nach Teita, um dort Freestylen zu gehen. War ganz nett, nur war der Weg echt anstrengend und auf dem Wasser vermissten wir unsere reinen Freestyler, die in Deutschland waren.

Die dritte Woche verlief ähnlich wie die Zweite, nur nahmen wir uns an einem Tag nochmal vor, gemeinsam den Frontloop zu springen. Zwar hat jeder von uns das schon einige Male gemacht, auch mit guten Ergebnissen, nur fehlte zu der Zeit immer noch ein wenig Überwindung, ihn wieder zu springen. Gemeinsam hat das ganz gut geklappt, wenn Niki hinter einem steht und ihn anschreit, er solle endlich springen, macht man das auch! Mit der Zeit wurden die Sprünge immer höher, die Cutbacks immer radikaler, aus Donkey Kick wurde Table Top und aus Table Top die ersten Jesus Christ Versuche, Flos Backloops entwickelten sich immer mehr zu Pushloops, sodass er am Ende entschied gleich den Pushloop zu springen und diese Versuche waren auch fast gestanden.

An weniger windigen Tagen wurde gefreestylt, Niki hat Shakas und Willy Skippers über Wellen versucht, Flo hat Volcans geübt und Shov-its gemacht, Kevin hat die Volcans auf dem Waveboard verbessert und Eslider geübt, sowie einige misslungende Flaka-Versuche.

Die vierte Woche war leider kein Wind, nur wenige Stunden konnte man an manchen Tagen mit 5,2 freestylen. Die Abende in dem Monat verbrachten wir anfangs mit Billard spielen. Nach einigen Tagen lernten wir Flos Cousin und zwei Freunde kennen, mit denen wir dann auch abends in Las Americas waren. Später machten wir an den Abenden etwas mit spanischen Jugendlichen, die wir dort kenngelernt haben. Am Ende trafen wir einige Surfer aus Belgien, unter anderem den Belgischen Jugendmeister Jonas Handekyn. Mit ihm und seinen zwei Freunden chillten wir abends und konnten uns über alles was Surfen angeht unterhalten. Leider reichte der Wind nur noch am Samstag für eine laue Session mit den 3 Belgiern zusammen in Cabezo.

Die 4 Wochen vergingen super schnell und wir sind jetzt eifrig am planen für den kommenden Herbsturlaub. Auch dieses Jahr soll es wieder nach Klitmöller gehen. Wir suchen noch andere begeistete Surfer, die sich mit uns zusammen ein Haus mieten und 7-10 Tage die dänische Nordseeküste rippen wollen.

Text by Kevin

Hier noch kurze Statements der 3 Urlauber:

Kevin:

War ne geile Zeit ! Nur schade, dass ich die erste Woche krank und die letze kein Wind war. Will wieder surfen !!


Flo:

Hammer! Wind und Wellen waren schön! -wo belibt der Pushloop???

 

Niki:

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